Über mich

Ich heiße Michael Neese und wurde Ende der 80er in Würselen geboren.
Technik im Allgemeinen hat mich schon als Kleinkind begeistert. Mein Vater bekam immer die Krise, wenn ich mit meinen damals 3 Jahren anfing, den Videorekorder zu programmieren.
Mein eigentliches Interesse für Computer wurde aber erst während der Grundschule durch meinen Vater geweckt. Ich habe ihm sehr gerne beim Zocken zugeschaut und sogar als er den Computer, damals Windows 95 oder 98, defragmentierte, habe ich begeistert die Klötzchenanimation beobachtet.

Mein erster eigener PC war ein 486er mit TURBO Knopf! Jawohl, mit Turboknopf und sagenhaften 100MHz! Aber damit ließ sich schon Siedler II und Anno 1602 spielen. Und damals ließen sich die Spielstände noch mit einem Hex-Editor verändern 😉
Bis ich einen für damalige Verhältnisse richtig guten PC bekam, AMD Duron 1GHz mit 256MB Ram, spielte ich auch noch öfter am Rechner meiner Oma. 200MHz Pentium 1 war doch schneller als der 486er mit 100MHz. Doch trotz dieses damals schon langsamen Rechners wurden monatlich immer mindestens eine LAN im Freundeskreis veranstaltet. Half-Life und Counter-Strike im Software Mode sollte jedem erspart bleiben…aber anders ging es bei mir damals nicht. Anfangs wurde das Netzwerk noch mit Coax-Kabeln und später endlich mit Ethernet-Kabeln aufgebaut. Wobei mir damals die Bedeutung dieser ominösen IP Adressen und Subnetzmasken nichts sagte. Hauptsache es war immer 255.255.255.0 und die ersten drei Zahlen der IP waren bei allen beteiligten gleich.
Mit Sekundarstufe I war mir schon klar „Ich will Systemintegrator werden“. Wobei mir jemand auf einer „Berufsfindungsfahrt“ vom Arbeitsamt während des Abiturs mal sagte, ich könne auch Pfarrer werden. Na klar… 🙂

Nach dem Abitur ging es endlich langsam los. Ich habe direkt im Anschluss eine Ausbildungsstelle als Systemintegrator bei einem Entwicklungsdienstleister für Unified Communications in Alsdorf bekommen. Am Anfang der Ausbildung wusste ich noch gar nicht wie umfangreich der Beruf des Systemintegrators ist. Erst in den letzten sechs Monaten der Ausbildung kristallisierten sich meine heutigen Steckenpferde heraus: Netzwerk und dieses Linux (und zwar in dieser Reihenfolge).
Nach sieben Jahren, inklusive Ausbildung, bei diesem Unternehmen, wurde es Zeit, etwas neues kennen zu lernen. So zogen meine Familie, Frau, Kind, zwei Katzen und Ich nach Bonn, um bei einem anderen international tätigen Unternehmen weiterzumachen. Irgendwas mit digital und so 😉

Mein bevorzugtes Client Betriebssystem ist Windows. Und wird es wohl auch bleiben solange der Großteil der Spiele noch unter Windows läuft. Ständig hin und her zu booten würde mich nerven. Und meine gesamte Toolinglandschaft ist um Windows herum aufgebaut. Zudem ist die Integration in eine bestehende Active Directory Umgebung unter Windows deutlich angenehmer als unter Linux oder andere Unixoide (welche Integration?). Alle Unternehmensrichtlinien werden automatisch auf mein System angewandt und ich bin somit immer „compliant“.

Auf Serverseite bin ich allerdings der Ansicht, dass jedes Betriebssystem seine Berechtigung hat. Man muss es nur passend einsetzen.

Warum schreib ich überhaupt auf diesem Blog? Weil ich sonst den ganzen Kram vergesse. Sobald ich etwas mehr als 3x googlen musste, weiß ich, dass ich mir das weg-bloggen sollte. Dann muss ich beim nächsten mal zumindest kein Google anwerfen sondern weiß, dass es irgendwo auf meinem Blog steht.